Chronik des Vereins
Herzlich Willkommen beim VFV Fidelitas
Verein für Volksbühnenspiele
VFV Fidelitas Dorstfeld 1922
Josef Henkel und Bernhard Pollmeier, zwei Mitglieder des Mandolinen - Clubs "Alpenrose", bemerkten, dass in ihrem Verein einige Talente heranwachsen, die jederzeit auf einer Bühne Theater spielen könnten. Man überlegte, ob man nicht auch einen Theaterverein gründen sollte.

Im Februar 1922 entschloss man sich, den Verein für Volksbühnenspiele (VfV) Fidelitas Dorstfeld 1922 zu gründen. Schon im Gründerjahr trat Änne Welle, Emil Balstermann, Hans Bieker, Paul Brummel, August Schöttler und Friedrich Tiemann dem Verein bei. Sie kann man als die Gründer des VfV bezeichnen.

Den 1. Vorsitz übernahm seinerzeit Hans Bieker. Ihm wurde es nicht lange nach der Vereinsgründung von den Besatzungstruppen unmöglich gemacht, den aufstrebenden Verein weiterzuleiten.

Nachdem alle Dorstfelder Säle beschlagnahmt worden waren, musste eine Zeit auf öffentliche Veranstaltungen verzichtet werden. Trotzdem wurde noch außerhalb Dorstfelds, in Huckarde und Umgebung, vereinzelt gespielt.

Inzwischen hatte sich das Mitglied Paul Brummel für den Verein stark engagiert und auch den 1. Vorsitz übernommen. Mit einer kurzen Unterbrechung in den Jahren 1925 - 1926 (Vorsitz Hans Bieker), führte er den Verein bis 1938. Mit ihm und dem musikalischen Leiter Edmund Brummel kamen hauptsächlich Operetten zur Aufführung, die dem Verein einen tollen Aufschwung bescherten.
Während des Zweiten Weltkriegs ruhten die Aktivitäten bei Fidelitas.
Er trat erst im September 1947 wieder an die Öffentlichkeit. Bis Dezember 1948 übernahm Josef Henkel den Vorsitz. Danach legte der Verein den Vorsitz in die Hände von August Schöttler(1949 - 1951), Heinrich Wemhöner (1951 - 1952) und wieder Josef Henkel. Da man wieder sehr viele Operetten aufführte, übernahm die musikalische Leitung Martin Riedemann.

Mit Operetten wie "Schwarzwaldmädel" und "Der Vetter aus Dingsda" wurde der Verein weit über die Grenzen Dorstfelds bekannt.
Seit Anfang 1957 leitete Friedrich (Fritz) Tiemann den Vorsitz bis 1968 in vorzüglicher Manier. 1972 übernahm er den Verein zum 50jährigen Jubiläum wieder, nachdem er vier Jahre pausiert hatte. Während dieser Unterbrechung führten Günter Koretzki (1968 -1969) und Werner Wilkniss (1970 - 1971) die Mitglieder an.

Nach seinem Rücktritt im Jahre 1975 ernannte der Verein Fritz Tiemann zum Ehrenvorsitzenden. Er war nach Josef  Henkel, der 1948 zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde der zweite Ehrenvorsitzende.

Während der Vereinsleitung von Fritz Tiemann wurden viele Theaterstücke, Komödien usw. aufgeführt, meist in der Gaststätte "Haus Unland" in Oberdorstfeld. Außerdem wurden dort öffentliche Karnevalsabende aufgeführt. Hierzu hatte man 1976 eigens ein Damen- und Männerballett gegründet. Beide Gruppen bestehen noch heute und erfreuen sich immer wieder größter Beliebtheit.

Erste Damenballettleiterin war Margret Koretzki (1977 - 1991). Ihr zur Seite als Stellvertreterinnen standen Renate Wilkniss (1977 - 1984), Monika Wenger( 1985 - 1987), Christa Schissler (1988 - 1990). Danach führten immer zwei gleichberechtigte Leiterinnen das Ballett. Christa Schissler (1991 - 1994), Susanne Schröder (1991),  Monika Kaufmann (1992- 2006), Renate Slanina (1995 - 2000), Andrea Scharpenberg (2001 - 2003), Sarah Deimann (2005 - 2015) und Carmen Kuschel (2007 - 2015).

Monika Kaufmann wurde auf der 30 Jahrfeier des Damenballetts zum Ehrenmitglied des Balletts ernannt.

Die Leitung des Männerballetts übernahmen bisher folgende Mitglieder Walter Kaufmann (1978), Günter Koretzki (1978 - 1980), Dietmar Schissler (1981 - 1983; 2003 - 2004 u. 2015 -), Karl - Heinz Hülsmann (1984; 1986 - 1998, 2003 - 2006), Olaf Wenger (1999), Detlef Zaydowicz (1999; 2003 -2004), Wolfgang Schmeling ( 2000 - 2002), Marcel Plaschke (2001 -2002), Andrej Sinicyn (2003), Lars Hülsmann (2005 - 2008 u. 2011 - 2014), Karl - Heinz Richard (1985, 2007 - 2010) , Jens Vonnegut ( Juli - Ende 2010) und Bernd Krapohl (2012 -  )

Stellvertretende Männerballettleiter waren Olaf Wenger (1982 - 1984; 1987 -  1991; 1995 - 1998), Klaus Lochen (1986), Jochen Freudenreich (1993 - 1994)) und Dietmar Schissler (1992). Bis heute hat das Männerballett folgende Ehrenmitglieder Lars Hülsmann (ab1989), Günter Koretzki(2004), Dietmar Schissler(2004und Karl - Heinz Hülsmann (2006).

Nun aber wieder zurück zum Werdegang des VfV Fidelitas.

Von 1976 bis 1979 führte Klaus Koretzki den Verein. Unter seiner Leitung und der hervorragenden Arbeit der Regisseure Margret Koretzki und Werner Wilkniss konnte der Verein gute Fortschritte machen. Im April 1979 wurde Dieter Clemens zum 1. Vorsitzenden gewählt. Er hatte das Amt bis Dezember
1991 inne. In seine Amtszeit fielen die großen Feiern zum 60. und 65. Bestehen.

Das  60jährige feierte man mit einem Infotag auf dem Wilhelmplatz am 20. Mai 1982, dem Lustspiel "Der Meisterlügner" am 22.Mai in der Aula des Reinoldus - Gymnasiums und dem großen Kommersabend im Freizeitsaal in Wischlingen am 5.Juni. Mit dem Kommersabend in Wischlingen erschlossen sich für Fidelitas neue Räumlichkeiten. In den folgenden Jahren bis 2007 wurde in jedem Jahr eine Komödie und ein Weihnachtsstück gespielt sowie ein großer Karnevalsabend ausgerichtet (Stücke siehe Anlage). Die guten Beziehungen zu Wischlingen hatte unser Vorstandsmitglied Günter Koretzki geknüpft.

Nachdem Werner  Wilkniss seine Tätigkeit als Regisseur 1984 aufgab, bekam
Margret Koretzki  1985 mit Brunhilde Orczikowski eine erfahrene Laienschauspielerin als Regisseurin an ihre Seite. Beide verstanden es immer wieder erfolgreich junge Mitglieder an das Theaterspielen heranzuführen. Sie bildeten aber auch ihre Nachfolgerinnen auf dem Posten als Regisseurinnen aus, denn nach dem Ausscheiden von Margret Koretzki( 2001) übernahmen Marlene Schubert ( 2001 - 2002), Heike Zaydowicz ( 2001 - 2010) und Manuela Börgers (2001 - 2008) ihre Aufgabe. Im Jahre 2003 trat auch Brunhilde Orczikowski von ihrem Posten zurück, so dass wir mit Heike Zaydowicz und Manuela Börgers ab dieser Zeit wieder 2  gleichberechtigte Regisseurinnen hatten. Beide haben ihre Aufgaben bisher sehr gut für den Verein gemacht, denn auch sie brachten mit neuen, modernen Stücken den Verein weiter und integrierten in diese Stücke immer wieder junge Nachwuchslaienschauspieler. Margret Koretzki und Brunhilde Orczikowski wurden nach ihrem aktiven Ausscheiden als Regisseurinnen zu Ehrenregisseurinnen ernannt, denn auf ihre Erfahrung wollte der Verein nicht verzichten. Im Jahre 2011 übernahmen Carina Rohden (2011-2012) und Lars Hülsmann (2011- 2014) die Regie. Beide waren die jüngsten Regisseure die wir bis her hatten und machten ihre Aufgabe sehr gut. Auch die von ihnen eingebrachten Sketche kamen beim Publikum immer besser an, so dass wir mindestens auch ein Mal im Jahr im Fidelitas Treff einen Sketchenachmittag machten. Renate Pieper übernahm im Jahre 2013 den Posten der Regisseurin von Carina Rohden, Heike Bors wurde im Jahre 2015 an die Seite von Renate gesetzt, da Lars aus beruflichen Gründen erst einmal alle seine Posten, bis auf den des Tontechnikers abgab.

Im Juni 1987 lud dann der VfV Fidelitas zum großen "Frühschoppen" auf dem Wilhelmplatz als Eröffnungsfeier zum 65jährigenBestehen ein.

Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung verabschiedete der Verein am 13.Juli 1987 eine neue Satzung. Seit dem wird der VfV Fidelitas von einem geschäftsführenden Vorstand, dem/der 1. Vorsitzenden, dem/der 1. Kassierer /In und dem/der Geschäftsführer/In geführt. Dieser Schritt wurde erforderlich, um die größer werdenden Aufgaben besser aufteilen zu können. Dem ersten geschäftsführenden Vorstand gehörten Dieter Clemens als 1. Vorsitzender, Brunhilde Orczikowski als 1. Kassiererin und Günter Koretzki als 1. Geschäftsführer an. Sie repräsentierten auch den Verein beim Jubiläumsstück "Mit Küchenbenutzung", das am 12. September 1987 in Wischlingen gespielt wurde.

1989 stellte sich Günter Koretzki aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl zum 1. Geschäftsführer. Dieses Amt übernahm Karl - Heinz Hülsmann. Günter Koretzki wurde im selben Jahr Ehrenvorsitzender.

1992 traten Dieter Clemens und Brunhilde Orczikowski nach langjähriger erfolgreicher Vorstandsarbeit von ihren Posten zurück, so dass ein neuer Vorstand gewählt werden musste. 1. Vorsitzender wurde Karl - Heinz Hülsmann. Ihm standen Marlene Schubert als 1. Geschäftsführerin und Dietmar Schissler als 1. Kassierer zur Seite. Als geschäftsführender Vorstand blieben sie bis 2002 so zusammen und führten den Verein zu neuen Höhen.

1992 waren sie erst einmal mit den Festlichkeiten zum 70jährigen Vereinsjubiläum beschäftigt. Als Theaterstück wurde "Meine Frau ist gleichberechtigt" am 30. und 31. Mai in Wischlingen aufgeführt. Am 2. Oktober feierte der Verein ebenfalls in Wischlingen eine Geburtstagsfete als "Bunten Abend". Hier traten alle Gruppen des Vereins wie Theatergruppe, Damen- und Männerballett sowie der neu gegründete Stammtisch "Fidelitas Spätlese" auf. Es wurde ein großer Erfolg, und Wischlingen hatte ein neues Fest, denn der "Bunte Abend" wurde bis 1995 als Oktoberfest in Wischlingen weiter gefeiert.

Der schon angesprochene Stammtisch "Fidelitas Spätlese" wurde am 8. Februar 1992 von 17 Mitgliedern des Vereins gegründet. Teilnehmen kann jedes Vereinsmitglied über 50 Jahre.

Das Motto der "Fidelitas Spätlese" lautet Fröhlichkeit. Trotzdem übernehmen sie auch wichtige Aufgaben für den Verein. Die "Spätlese" hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Wirte, die dem Verein angehören, der Reihe nach zu besuchen. Da die meisten Wirte arbeitsmäßig keine Veranstaltung und auch keine Versammlung besuchen können, hält die "Spätlese" den Kontakt zu diesen Mitgliedern. Aber auch vor Auftritten bei Festlichkeiten des Vereins schreckt die fiedele "Spätlese" nicht zurück.

Immer beliebter wurden aber auch die Märchenaufführungen des Vereins.

Da bei diesen Aufführungen auch immer viele Kinder von Vereinsmitgliedern mitspielen, sie aber laut Satzung nicht dem Verein angehören durften, wurde 1996 auf Anregung des geschäftsführenden Vorstands eine Satzungsänderung vorgenommen, die auch die Aufnahme von Kindern in besonderen Fällen gestattete. Die Gründungsversammlung der Jugendgruppe fand dann am 21.April 1996 in den neu angemieteten Räumen des Hallereysterns statt. Es waren neun Kinder anwesend. Zu den ersten Mitgliedern zählte: Jasmin Binaskowski, Anneliese Brethauer, Lars Hülsmann, Marion Krause, Julia Plaschke, Matthias Schubert, Thorsten Schubert, Dominik Wenger und Stephanie Wenger. Man wählte Monika Kaufmann(1996 -2008) und Renate Slanina als Jugendleiterinnen.Renate Slanina gab ihren Posten 1999 auf. Bisher leiteten noch folgende Mitglieder die Jugendgruppe: Andrea Scharpenberg (2000 - 2003), Bettina Kühnel (2004), Donata Siepmann (2005 -2007) und Elli Höncke (2010). Leider löste sich im Jahre 2011, die Jugendgruppe wegen zu weniger Mitglieder auf. Die noch im Verein verbliebenen Jugendlichen wurden in den Weihnachtsmärchen als Schauspieler eingesetzt.

Die nächste große Herausforderung für den Verein war dann die Feier zum 75jährigen Bestehen. Am 6.September 1997 beging man den "Grossen Jubiläumsabend" in der Aula der Wilhelm - Busch - Realschule. Er wurde  dank der guten Mitarbeit vieler Vereinsmitglieder und des Schirmherrn Werner Feldkamp ein riesiger Erfolg. Auf der Veranstaltung wurden unsere Vereinsmitglieder Kläre Tandek, Brunhilde Orczikowski, Margret u. Günter Koretzki mit der von Bernd Toborek neu entworfenen goldenen Vereinsnadel für 50jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Die Dortmunder Presse schrieb in ihrem Artikel "Was Ohnesorg für Hamburg, ist Fidelitas für Dorstfeld". Als Jubiläumsstück führte man am 27. und 28. September in Wischlingen "Immer Ärger mit den Alten" auf. Aber auch unsere jüngern Zuschauer kamen beim Weihnachtsstück "Schneeweißchen und Rosenrot", am 6. und 7. Dezember in Wischlingen auf ihre Kosten. Im Jahre 1999 wurde dann den beiden Vorstandsmitgliedern Dietmar Schissler und Karl - Heinz Hülsmann eine große Ehre zu teil, Dietmar wurde jüngstes Ehrenmitglied des Vereins und Karl - Heinz bekam ehrenhalber die goldene Vereinsnadel. Im Jahre 2001 wurde Karl - Heinz Hülsmann auch zum Ehrenmitglied ernannt. Diese Ehrung erhielten im Jahre 2002 auch Marlene Schubert und Wolfgang Herold, so dass der Verein im Dezember 2008 folgende lebende Ehrenmitglieder hatte: Margret u. Günter Koretzki, Brunhilde u. Hans Orczikowski, Dietmar Schissler, Karl - Heinz Hülsmann, Marlene Schubert und Wolfgang Herold. Im Jahre 2013 wurden dann wegen langjähriger Vorstandsarbeit Cornelia Hülsmann(stellvertretende Geschäftsführerin 1992 - 2006 u. 2009 - ), Edeltraud Röttchen (stellvertretende Vorsitzende 1992 -2010) und Karin Dahms (Schriftführerin oder stellvertretende Kassiererin 1992 - ) zu Ehrenmitgliedern ernannt.2014 wurde Monika Kaufmann wegen langer Zugehörigkeit und diverser Arbeiten im Verein auch zum Ehrenmitglied ernannt. Leider verstarben in 2013 und 2014 unsere Ehrenmitglieder Günter und Margret Koretzki.
2002 stand aber auch wieder ganz im Zeichen des 80jährigen Bestehens. Als Theaterstück spielte man "Urlaub auf dem Bauernhof" und als Märchen "Frau Holle". Beim "Großen Jubiläumsabend" in Wischlingen konnte der geschäftsführende Vorstand mehr als 350 Gäste begrüßen. Die Schirmherrschaft über das Fest übernahm Günter Schütze. Ullrich Krüger als Bezirksvorsteher des Stadtbezirkes Innenstadt West überbrachte die Grüße der Stadt Dortmund und meinte, mit der Veranstaltung hätte Fidelitas sein Meisterstück gemacht. Siegfried Grins als Vorsitzender der IDV wiederholte noch einmal, dass Fidelitas für Dorstfeld so wichtig und gut wäre, wie das Ohnesorgtheater für Hamburg.
Im Jahre 2003 stellte sich Marlene Schubert nicht mehr zur Wahl der 1. Geschäftsführerin. Diesen Posten übernahm Detlef Zaydowicz (2003- April 2007). Ab Mai 2007 war der Posten des 1. Geschäftsführers bis zur Wahl im Januar 2008 nicht besetzt. Auf der Jahreshauptversammlung 2008 wurde dann Stephanie Häffner neue 1. Geschäftsführerin. Im selben Jahr heiratete sie Thorsten Schubert und heißt von daher jetzt Stephanie Schubert.

Das Jahr 2007 sollte aber auch eine böse Überraschung für den Verein bereithalten, denn der Hallereystern, seit 1995 das Domizil des Vereins wurde uns  vom Besitzer zum 31.Dezember gekündigt. Durch den freiwilligen Einsatz vieler Mitglieder konnte dann die ehemalige Gaststätte "Dorstfelder Hof", die wir durch Vermittlung des 1. Vorsitzenden und großem Einsatz unseres 1. Kassierers, vom Besitzer Herrn Dr. Cuhlmann, anmieten konnten so hergerichtet werden, dass wir schon im November 2007 unsere erste Versammlung in unserem neuen Domizil abhalten konnten. Wir gaben unser neues Zuhause den Namen "Fidelitas Treff".

Auf Initiative unserer Regisseurinnen Manuela Börgers u. Heike Zaydowicz wurde in den neuen Räumen, im Jahre 2008,  auch eine Theater AG gegründet. Aus ihr ging noch im selben Jahr die Sketchgruppe hervor, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut, und in der kurzen Zeit ihres Bestehens schon viele Auftritte verzeichnen konnte.

Der Treff ist auch heute noch unser Vereinsheim, denn schon Anfang Januar 2008 fand sich die Freitagsrunde zusammen. Durch ihre Spenden und Aktivitäten ist es uns bisher gelungen, die Mieten für den Treff immer zahlen zu können. Im Jahre 2011 kam es zu einer prekären Situation im Verein. Der 1. Vorsitzende Karl - Heinz Hülsmann wollte sich wegen einiger Differenzen mit Funktionsträgern nicht mehr zur Wahl stellen.
Auf der Jahreshauptversammlung konnte deshalb kein neuer Vorstand gewählt werden und es wurde eine außerordentliche Versammlung im März abgehalten.

Die Mitglieder einigten sich darauf, die quertreibenden Funktionsträger vom Verein auszuschließen. Auf der danach sehr harmonisch verlaufenden Versammlung konnte dann ein neuer Vorstand gefunden werden. Die auch in den Jahren davor angehörigen Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands übernahmen wieder ihre Posten. 1. Vorsitzender Karl - Heinz Hülsmann, 1.Geschäftsführerin Stephanie Schubert und 1. Kassierer Dietmar Schissler.
Sie haben diese Ämter auch noch im Jahre 2015 inne. Damit so eine Situation, dass der Verein ohne Vorstand sein kann nicht wieder vorkommen kann, wurde im Jahre 2013 die Satzung dahin gehend geändert, dass der geschäftsführende Vorstand für 3 Jahre gewählt wird. In jedem Jahr ein anderer Posten, so dass immer zwei Vorstandsmitglieder dem Verein vertreten können.

Nun aber wieder zurück zum Vereinsleben.

2008 war aber auch ein Jahr mit vielen neuen Aufgaben für den Verein. So musste für die Theateraufführungen und den Karnevalsveranstaltungen ein neuer Raum gesucht werden, denn der Freizeitraum im Revierpark Wischlingen stand uns nicht mehr zur Verfügung. Als neuer Raum wurde die Aula der Wilhelm Busch Realschule gefunden. Hier fanden wir im Leiter der Schule, Herrn Kuhlmann, und dem Hausmeister, Herrn Harkort, zwei verständnisvolle Personen, die uns in jeder Weise bei unserer Arbeit in der Aula unterstützten. Auch ein Dank an die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt West, die für uns die Aula anmieteten.

Unter der Schirmherrschaft vom Ratsvertreter Hans - Peter Balzer, und der Laudatio unseres Bezirksbürgermeisters Friedrich Fuß, feierten wir dann im Jahre 2012 auch in der Aula der Wilhelm Busch Realschule unser 90 Jähriges Bestehen. Es wurde ein großes Fest. Auch die in diesem Jahr aufgeführten Theaterstücke, Alles bleibt beim Alten und  Alibaba und die Pfirsichräuber, wurden wieder zu Highlights.

Ab dem Jahre 2013 gibt der Verein auch einen eigenen Vereinskalender heraus. Dank an Volker Tiemann und Peter Hübner, die bei der Gestaltung und Ausführung den geschäftsführenden Vorstand unterstützen.
Auch bei den Karnevalsveranstaltungen des Vereins haben sich einige Sachen verändert. So nehmen wir an 2006 mit einer Fußgruppe am Rosenmontagszug teil. Das Vereinsheim wird an diesem Tag für die nicht mit wandernden Mitglieder ab 14:30 Uhr von Helga und Klaus Hahn geöffnet. Unseren öffentlichen Familienkarneval feiern wir seit 2013 im kath. Gemeindesaal Teutoburger Straße.

Das Bestreben des Vereins seit seiner Gründung war und ist es, die Pflege der Schauspielkunst zu fördern, volksbildend zu wirken und alle Interessierten einige schöne Stunden zu schenken. Um dies auch weiterhin verwirklichen zu können, versuchen alle Mitglieder, und dies sind 8 Ehrenmitglieder, 75 aktive und 82 passive Mitglieder ihren VfV Fidelitas Dorstfeld 1922 lebendig zu halten.


Diese Chronik wurde von Karl-Heinz Hülsmann erstellt.
Stand Mai 2015